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Psychosoziale Arbeit mit Gewaltopfern in AlgerienKein Ende des Traumas ohne gesellschaftliche Aufarbeitung der Gewalt

Haltmeier, K.; · Soziale Medizin, Basel · 2009 · Heft 9 · S. 35 bis 39

Dokument
112490
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Soziale Medizin, Basel
Autor:innen
Haltmeier, K.;
Ausgabe
Heft 9 / 2009
Jahrgang 36
Seiten
35 bis 39
Erschienen: 2009-09-01 00:00:00
ISSN
keine ISSN
DOI

Zusammenfassung

Die Aufarbeitung der Gewalt der 90er Jahre wird in Algerien per Gesetz verhindert. Dies akzentuiert die traumatischen Prozesse in den Familien der Opfer und führt zu neuer Gewalt. Die Association pour l Aide Psychologique, la Recherche et la Formation (SARP) bietet psychologische, soziale und juristische Unterstützung für die Opfer von Gewalt und ihre Angehörigen. Dadurch setzt sie auch ein politisches Zeichen: Physisch und psychisch Geschädigte brauchen ein Recht auf Anerkennung, Hilfe und Entschädigung. Die feministische Friedensorganisation cfd unterstützt die Arbeit der SARP seit 2005.

Schlagworte

KOMMUNIKATION GEWALT FAMILIE ALGERIEN ANERKENNUNG RECHT ARBEIT MAROKKO ES PERSONEN FRAUEN MENSCHEN ARM MENSCHENRECHTE BEVÖLKERUNG ATMOSPHÄRE