„Gefäßlücken“ im Röntgenbild der Lungenembolie
A. Laur · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1963 · Heft 11 · S. 616-624
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird eine segmentäre Unterbrechung des arteriellen Gefäßschattens im Röntgenbild der Lungenembolie („Gefäßlücke“) beschrieben. Das Phänomen, das in 16 von 181 Fällen (1958–1962) beobachtet wurde (9%), ist meist innerhalb von 24 Stunden zu sehen und kann mehrere Tage bis Wochen bestchenbleiben. Seine Pathogenese wird diskutiert und eine embolusnahe Vasokonstriktion angenommen (Serotonin-Effekt?). In der Lücke im Gefäßschatten dürfte ein direktes röntgenologisches Zeichen der Lungenembolie zu sehen sein. Auf eine häufige Darstellung der angrenzenden Bronchen durch begleitendes interstitielles Öd…