Früherfassung von Tumorrezidiven mit dem Gammaenzephalogramm*
R. D. Koch, H.-J. Otto, K. H. Parnitzke, A. Morczek · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1967 · Heft 11 · S. 663-668
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 41 Patienten wurden 78 Rezidivuntersuchungen vorwiegend mit J131-HSA und Hg197-Neohydrin durchgeführt. Für die Rezidivbeurteilung wird auf die Berücksichtigung des Kalottendefektes, des Operationsund Bestrahlungstraumas sowie auf Tumorreste hingewiesen. Zur sicheren Rezidivdiagnose sind GEG-VERLAUFSUNTERSUCHUNGEN am günstigsten. Zur Verbesserung der Prognose und Früherfassung eines Rezidivs wird die Einrichtung von „Nachsorgestellen für operierte Hirntumorkranke“ mit entsprechender technischer Ausrüstung angeregt.