Einseitige Lungengefäßhypoplasie bei Mitralstenose
M. Thelen, P. Thurn, L. Beltz, B. Louven · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1973 · Heft 01 · S. 27-31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Über die Beobachtung einer linksseitigen Lungengefäßhypoplasie in Kombination mit einer Mitralstenose wird berichtet. Die hypoplastischen Gefäße der linken Lungenstrombahn bewirken durch einen hohen Gefäßwiderstand den Abstrom des überwiegenden Lungenzirkulationsvolumens in die rechte Lunge. Die einseitige Lungenhyperämie führt in Kombination mit der Mitralstenose, d. h. durch den steigenden pulmonalarteriellen Druck, vorzeitig zum einseitigen Lungenödem. Differentialdiagnostisch ergeben sich Schwierigkeiten bei der Abgrenzung des einseitigen Lungenödems von pulmonalen Infiltrationen.