Lipiodolembolie, Lipodiärese und Lungenkapillaren
C. Lameer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1973 · Heft 12 · S. 703-710
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Gebrauch von Lipiodolultrafluid® als Röntgenkontrastmittel kann eine Ölembolie in den Lungen und im Gehirn auftreten, wenn Öl ins venöse Blut überfließt. Keine Gefahr für eine Embolie besteht, wenn: die Geschwindigkeit, mit der das Öl ins venöse Blut fließt bzw. über Lymphgefäße eingebracht wird, nicht größer ist als 0,2 ml pro Min.; die Menge an funktionellem Lungengewebe normal ist und kein funktionierender Rechts-Links-Shunt besteht. Die Gefahr einer Embolie in den Lungen nimmt zu, wenn: die Geschwindigkeit, mit der das Öl einfließt, größer ist als 0,2 ml pro Min.; die Dosis Kontrastöl grö…