Endokranielle Verkalkungen in der Computer-Tomographie — Ein Vergleich zum Röntgenbild2
H. Becker, H. Grau, H. Hacker · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1977 · Heft 06 · S. 509-512
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit der CT sind feinste Verkalkungen, die im Schädelröntgenbild nicht zu erkennen sind, darzustellen. Als Grenzwert wurde ein Dichtewert von +70 CT-Einheiten ermittelt, von dem ab in der CT sichtbare Verkalkungen im Röntgenbild nicht nachzuweisen waren. Die prozentuale Häufigkeit einer verkalkten Falx cerebri und eines verkalkten Plexus chorioideus ist in der CT deutlich höher als aus dem Röntgenbild bekannt, während für das verkalkte Corpus pineale keine Unterschiede festzustellen waren. Durch die gleichzeitige Darstellung von Hirnparenchym und Liquorräumen können Verkalkungen anatomisch exakt i…