Kollateralkreisläufe bei zerebralen arteriovenösen Mißbildungen kombiniert mit Verschlüssen kranialer Hauptgefäße
Othmar Schubiger, J. Wellauer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1979 · Heft 03 · S. 270-274
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zerebrale arteriovenöse Mißbildungen (AVM) werden meist im frühen Erwachsenenalter symptomatisch. Seltener bleiben sie bis ins mittlere oder höhere Lebensalter stumm. Bei der heute auf breiter Basis durchgeführten zerebralen Abklärung mit der Computertomographie mit häufig sehr weiter Indikationsstellung werden gelegentlich klinisch nicht vermutete AVM diagnostiziert. Seit Mai 1977 wurden am eigenen Institut 4 stumme AVM gefunden. Bei 2 dieser Patienten ist es im Rahmen der okkludierenden Arteriosklerose wohl aufgrund des Steal-Phänomens in der AVM zur Ausbildung ungewöhnlicher Kollateralkreisläu…