Das Veratmungsbronchogramm, eine Möglichkeit zur Erfassung pathologischer Bifurkationsbewegungen
K. Liebschner, H. Vieten · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1952 · Heft 05 · S. 443-451
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter Veratmungsbronchographie versteht man die Anfertigung je einer Aufnahme nach Kontrastdarstellung des Tracheobronchialsystems in möglichst tiefer Exspiration und Inspiration auf den gleichen Film. Die Methodik eignet sich zur Erfassung pathologischer Bifurkationsbewegungen bei Erkrankungen der Lunge, der Bronchien, der Pleura und eventuell auch des Mediastinums selbst. Die Indikation ist in erster Linie bei Bronchusstenosen gegeben. Bei Bronchialkarzinomen läßt das Verhalten der Bifurkation Schlüsse auf den Zustand der Mediastinaldrüsen zu. In gewissen Fällen kann daraus die Operabilität von…