Die intratympanale Gentamicinbehandlung bei Morbus Menière
D. Katzke · Pädiatrische Praxis · 1982 · Heft 01 · S. 04-08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit November 1978 wurden 41 Patienten mit schweren Menière-Anfällen, die trotz früherer Sakkotomie oder intensiver medikamentöser Behandlung fortbestanden oder wiederaufgetreten waren, mit täglich 16 mg intratympanal appliziertem Gentamicinsulfat behandelt. Die mittlere Gentamicin-Gesamtdosis betrug 88,8 mg. Bei 66% der Patienten traten nach der Behandlung keine Schwindelanfälle mehr auf; bei 17% hatten sich die Schwindelanfälle deutlich gebessert. Das Gehör besserte sich bei 17% und blieb bei 66% unverändert. Bei einem Drittel der Patienten verschwand das Ohrensausen, bei der Hälfte das Druckge…