Immunfluoreszenz an Mundabstrichen - eine neue Möglichkeit zur Früherkennung von Rezidiven bei Tonsillenkarzinom-Patienten?*/**
W. L. Mang, C. Hammer · Pädiatrische Praxis · 1981 · Heft 07 · S. 385-386
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seren von Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Tonsillen enthalten Antikörper der Immunglobulinklasse G, welche gegen individualspezifische und gruppenspezifische Tumor-Zell-Oberflächenantigene gerichtet zu sein scheinen (3, 4). Solche Antikörper, die mit Antigen auf Tumorzellen des Operationspräparates reagieren, markieren später Zellen von Mundabstrichen, von denen angenommen werden darf, dass auch sie maligne entartet sind. Diese Vermutung wird gestützt durch die Beobachtung, dass ca. 3-6 Monate nach Auftreten eines positiven Befundes im Mundabstrich eine Rezidivierung des Tumors stattfind…