CareLit Fachartikel
Zur Schadenstopik des Anosmie-Ageusie-Syndroms
C. Herberhold, M. Westhofen · Pädiatrische Praxis · 1980 · Heft 09 · S. 570-574
Dokument
1126056
CareLit-ID
Jahr
1980
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nahezu 50% der schädel- und hirnverletzten Patienten des eigenen Krankengutes weisen kombinierte Schädigungen von Geruch und Geschmack auf. Die Diskussion über die örtliche Zuordnung des verantwortlichen Schadens ist noch nicht abgeschlossen. Die Resultate umfangreicher chemosensorischer Prüfungen deuten daraufhin, dass der Nucleus ventroposteromedialis des Thalamus im gesuchten Schadensbereich liegt. Dieser Kern wird von der Geschmacksbahn, von mechanorezeptiven Impulsen der oberen Luftwege und von olfaktorischen Erregungen erreicht.
Schlagworte
Ageusie
Anosmie
Pädiatrische Praxis