Die ultraschallgesteuerte Feinnadelpunktion gastrointestinaler Tumoren unter permanenter Sicht
G. Stuckmann, J. Meier, R. Otto, J. Wellauer · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 1982 · Heft 02 · S. 87-91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Obwohl die Ultraschalltomographie prinzipbedingt kein Screeningverfahren zum Nachweis intestinaler Raumforderungen ist, gelingt es gar nicht so selten, sonographisch größere noch symptomarme Geschwülste nachzuweisen. Sie zeigen ein typisches echographisches Bild (”Kokardenphänomen”), am Antrum gelegentlich nur eine umschriebene rigide Wandverdickung. Mit der perkutanen Feinnadelpunktion unter Ultraschallkontrolle vermag man die Dignität einer solchen Raumforderung rasch und sicher zu beurteilen. Komplikationen wurden bisher nicht beobachtet.