Bei der Osteogenesis imperfecta keine Marknagelungen und insbesondere keine Verplattungen im Kindesalter!
H. Mau · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1982 · Heft 03 · S. 297-308
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand eines Krankengutes von 24 Patienten mit einer Osteogenesis imperfecta aller Altersklassen, von denen die Mehrzahl wegen ihrer Frakturen und Deformierungen mit Marknagelungen und Verplattungen zur Erreichung der Gehfähigkeit und besseren Gebrauchsfähigkeit ihrer Hände behandelt wurden, und zwar selbst bei schwerem Befall, werden die enttäuschenden Spätergebnisse vor allem von 7 Kindern - 10 Jahre nach Behandlungsbeginn - besprochen, die zahlreiche Operationsserien hinter sich haben. Es ergibt sich, daß die operative Therapie erst nach Wachstumsabschluß und dem zeitlich damit zusammenfallend…