Sekundäres Pigmentdispersions-Syndrom nach medikamentöser Dauer-Mydriasis über 24 Jahre
J. Mühlenweg, G. O. H. Naumann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1981 · Heft 01 · S. 24-25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 59jähriger Patient mit einer Cataracta congenita centralis wurde 24 Jahre lang täglich mit Scopolamin-, Atropin- und Thyraminhydrochlorid-Augentropfen behandelt, um aus optischen Gründen eine Dauer-Mydriasis zu erzielen. Er entwickelte ein eigentümliches sekundäres Pigmentdispersionssyndrom, das als Komplikation der abnorm großen Pupillenexkursionen auf der Linsenvorderfläche durch die medikamentöse Mydriasis gedeutet wird. Es läßt sich gegenüber den idiopathischen und anderen, sehr viel häufigeren Formen der Melanin- bzw. Pigmentdispersionssyndrome abgrenzen, besonders durch die Lokalisation…