Doppelkontrastuntersuchung der zuführenden Schlinge des Billroth-II-Magens
S. Sapounov · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1982 · Heft 05 · S. 543-545
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Doppelkontrastuntersuchung des Billroth-II-Magens ermöglichen in 82 % aller Fälle gezielte Maßnahmen eine Darstellung der zuführenden Schlinge. Es wird über die Erfahrung von 140 derartigen Untersuchungen berichtet. Besonders bewährt hat sich dieses Verfahren vor jeder Umwandlungsoperation, bei der Suche nach Rezidivulzera oder einem Antrumrest. Die plastische Darstellung der zuführenden Schlinge gibt Auskunft über die anatomischen Verhältnisse und trägt häufig dazu bei, Beschwerden nach Billroth-II-Resektion zu klären, zumal dann, wenn sich endoskopisch die Schlinge nicht einsehen läßt.