Beispiele für die Projektion von Substanzwirkungen typischer Psychopharmaka auf eine elektrophysiologische Meßebene
W. M. Herrmann, St. Kubicki · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1981 · Heft 01 · S. 21-32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit Jahren besteht die Hypothese, daß sich EEG-Wirkungen typischer Psychopharmaka nach einmaliger oraler Applikation in einer klinisch-pharmakologischen Prüfungsanordnung und unter Anwendung der Technik der Pharmako-Elektroenzephalographie substanzklassenspezifisch darstellen lassen. Auf dieser Basis wurden je 5 typische Vertreter der Klassen: Neuroleptika, Anxiolytika, Antidepressiva und Psychostimulantia sowie fünfmal Plazebo untersucht. Es wurden jeweils fünf Minuten vor, sowie eine und drei Stunden nach einer einmaligen oralen Applikation in der Ableitung O2A2 aufgezeichnet, mit Hilfe der Po…