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Ektope Uretermündung in die Samenblase bei Doppelniere

C. L. A. H. Bruijnen, A. A. Daenekindt, F. H. A. Maréchal, D. Buytaert · Aktuelle Urologie · 1982 · Heft 04 · S. 204-205

Dokument
1126410
CareLit-ID
Jahr
1982
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Urologie
Autor:innen
C. L. A. H. Bruijnen, A. A. Daenekindt, F. H. A. Maréchal, D. Buytaert
Ausgabe
Heft 04 / 1982
Jahrgang 13
Seiten
204-205
Erschienen: 1982-07-01 00:00:00
ISSN
0001-7868

Zusammenfassung

Zusammenfassung Unter den Anomalien des distalen Harnleiters stellt die ektope Einmündung eines zweiten Ureters in die Samenblase eine extreme Rarität dar. Die Fehlbildung wird embryologisch mit dem Auftreten einer zweiten Ureterknospe erklärt, die infolge unvollständiger Absorption in den Sinus urogenitalis mit dem Wolffschen Gang in Verbindung bleibt, und so in die sich ausbildenden Samenwege einmündet. Es wird über 2 Fälle berichtet, die im Erwachsenenalter diagnostiziert wurden, da die zugehörigen oberen Doppelnierenanlagen sich zu großen Hydronephrosen entwickelt hatten.

Schlagworte

Ureteral ectopy Ureteral duplication Seminal vesicle Hydronephrotic upper pole Lower ureteral anomalies Absorption Aktuelle Urologie