Zur Problematik der Hodentorsion beim Neugeborenen
St. H. Flüchter, P.-J. Funke, R. Chiari, K. Planz · Aktuelle Urologie · 1980 · Heft 01 · S. 39-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hodentorsionen bei Neugeborenen wurden vereinzelt beschrieben. Der operativ und histologisch geführte Nachweis einer intrauterin entstandenen Hodentorsion war Anlaß, die beim Neugeborenen und beim Kind bzw. Erwachsenen sehr unterschiedliche Symptomatik dieser Erkrankung aufzuzeigen. Pathogenese, Differentialdiagnose und Behandlung der Erkrankung werden diskutiert. Während die intrauterine Torsion zum Verlust des Hodens führt, ist bei Entstehung unter oder nach der Geburt die Organerhaltung möglich. Zu empfehlen ist die einzeitige Pexie des kontralateralen Hodens.