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Verbesserung der Blutviskosität bei Sichelzellanämie durch Pentoxifyllin

F. Keller, H. Leonhardt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 25 · S. 898-900

Dokument
1126536
CareLit-ID
Jahr
1980
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F. Keller, H. Leonhardt
Ausgabe
Heft 25 / 1980
Jahrgang 105
Seiten
898-900
Erschienen: 1980-06-20 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine 18jährige Patientin mit homozygoter Sichelzellanämie (HbSS: HbS 65 % und HbF 4,9 %) litt seit dem sechsten Lebensjahr an schmerzhaften hämolytischen Krisen, die zuletzt fast wöchentlich auftraten. Nach Behandlung mit Pentoxifyllin (2,4 g täglich in drei fraktionierten Dosen) verringerte sich die Blutviskosität in vitro von 6,7 auf 4,9 (normal 4,3-5,3 bei 46 s-1), und die Erythrozyten-Filtration beschleunigte sich von 127 auf 77 s (normal 30-49 s). Hämolysen konnten durch Pentoxifyllin zwar nicht verhindert werden, aber die zuvor benötigte ständige analgetische Medikation war selbst während d…

Schlagworte

Blutviskosität DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift