Intravenöse Immunglobulinsubstitution bei Antikörpermangelsyndrom
Th. Luthardt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 28 · S. 993-997
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sieben Patienten erhielten insgesamt 23 Infusionen einer weitgehend nativen und intravenös applizierbaren Immunglobulinpräparation (Sandoglobulin). Darunter befinden sich zwei Patienten mit angeborenem Antikörpermangelsyndrom. Der eine von ihnen, der an einer Agammaglobulinämie Typ Bruton leidet, erhält jeweils 9 g Sandoglobulin in dreimonatlichen Abständen. Während der jetzt 40wöchigen Beobachtungszeit sind die IgG-Serumspiegel ausreichend hoch und ist der Patient von weiteren Infektionen verschont geblieben. Die Halbwertzeit des verabreichten Sandoglobulin beträgt bei ihm 32,4 Tage. Bei dem and…