Über lokalisierte und allgemeine Empfindungen
Georg v. Keller · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 1989 · Heft 03 · S. 95-104
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Verfasser führt aus, daß die Totalität der Symptome zwar die Entscheidung bei der Mittelwahl bringt, daß der Verschreiber aber, bevor er das Krankheitsbild mit den Symptomenreihen der zu wählenden Arznei vergleichen konnte, durch ein Leitsymptom ("Keynote") auf diese Arznei aufmerksam gemacht wurde. Ein solches Leitsymptom ist häufig eine genau lokalisierte und beschriebene Empfindung des Patienten. Verwechslungen dieses Begriffes mit den für die Repertorisation angeblich unwichtigen Lokalsymptomen ("Particulars") Kents werden richtig gestellt.