Hämostasestörungen nach Polytrauma - Zum Verhalten physiologischer Gerinnungsinhibitoren während der präklinischen Phase
L. Lampl, E. Seifried, M. Tisch, M. Helm, B. Maier, K. H. Bock · AINS · 1992 · Heft 01 · S. 31-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Gefolge einer Polytraumatisierung auftretenden Gerinnungsstörungen wird große Bedeutung für die weitere Prognose beigemessen. Besonderes Interesse gilt dabei dem Verhalten physiologischer Gerinnungsinhibitoren, allen voran dem Antithrombin III (AT III). -Analysiert wurden Blutproben von 20 unselektierten polytraumatisierten Erwachsenen (Injury Severity Score x = 36,7 ± 8,6). Um die zu einem sehr frühen Zeitpunkt nach Trauma einsetzenden Veränderungen erfassen zu können, erfolgten Blutentnahmen zum frühestmöglichen Zeitpunkt am Unfallort (x = 18,3 ± 5,5 min nach Unfall) sowie bei Klinikübergabe…