Frühdiagnose der malignen Hyperthermie - zum Stellenwert des endexspiratorischen CO2-Monitorings
H. Schatke, J. Schneider, W. Abbushi, H.J. Schneck · AINS · 1991 · Heft 08 · S. 468-470
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dargestellt ist der Verlauf einer fulminanten Malignen Hyperthermie (MH) anläßlich einer interlaminären Fensterung bei einem 29jährigen, bis dahin gesunden Mann. Als ursächliche Triggersubstanzen waren Succinylcholin und Isofluran anzusehen. Dank frühzeitiger Verdachtsdiagnose anhand der endexspiratorischen CO2-Messung ließ sich eine Progredienz durch sofortige Therapieeinleitung (Dantrolen 2 mg/kg KG, Sauerstoff-Hyperventilation, externe Kühlung etc.) verhindern. Die Serum-CK stieg im Verlauf bis nahe 50 000 U/l an, begleitet von einer massiven Myoglobinurie. Innerhalb weniger Tage kam es zur re…