Minimale zerebrale Dysfunktion - Zur Revision eines klinischen Konzeptes
H. Remschmidt, R. Walter, Kerstin Kampert, K. Hennighausen · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1988 · Heft 08 · S. 241-248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Diskussion der historischen Wandlungen des MCD-Begriffes wird eine eigene Untersuchung an einer vollständigen kinder- und jugendpsychiatrischen Inanspruchnahmepopulation (n = 3280) in drei Landkreisen mit insgesamt 574000 Einwohnern geschildert. Sie geht der Frage nach Häufigkeit, Geschlechterverteilung, Schichtabhängigkeit und Assoziation mit psychiatrischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen von MCD-Kindern nach und kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Diagnose MCD ist in hohem Maße alters-, geschlechtsund schichtabhängig. Sie wird am häufigsten in den Altersgruppen der 3-bis 6jährigen,…