Vergleich ultraschallgezielter Feinnadel- und Grobnadelpunktionen bei umschriebenen Läsionen im Abdomen
W. Swobodnik, P. Janowitz, W. Kratzer, J. G. Wechsler, S. Hagel, E. Eckert, T. Binder, B. Bültmann, K. Kuhn, N. Hagert, H. Wenk, J. Beck, H. Ditschuneit · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 1990 · Heft 06 · S. 287-289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Zeitraum von 2 Jahren wurden 677 Fein- (DFP) und Grobnadelpunktionen (DGP) bei 536 Patienten durchgeführt. Bei 34 Patienten (14 Frauen; 20 Männer; 54 ± 17,6 Jahre) wurde derselbe abdominale Tumor in einer Sitzung sowohl mit der Grobnadel (18g) als auch mit der Feinnadel (22g) punktiert. Die Sensitivität der DGP lag bei 72,0%, diejenige der DFP bei 82,6%. Die Spezifität lag bei beiden Methoden bei 100%. Komplikationen konnten weder mit der Grobnoch mit der Feinnadel beobachtet werden. Aufgrund der etwas höheren Sensitivität der DFP sollte bei Tumorabklärungen im Abdominalraum dieser Methode der…