Bromocriptin
H. Przuntek, W. Kuhn, Th. Müller · Aktuelle Neurologie · 1998 · Heft S 4 · S. S288-S289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bromocriptin wirkt stark D2-rezeptoragonistisch und hat eine schwache D1-antagonistischen Komponente. Deshalb soll Bromocriptin seine volle klinische Wirksamkeit nur in Gegenwart von endogenem Dopamin entfalten können. Die Wirksamkeit von Bromocriptin als Monotherapeutikum wurde jedoch in mehreren Studien in den letzten 15 Jahren bei Morbus Parkinson überprüft. In einer Studie mit 50 „de-novo”Patienten mit einer Bromocriptin-Monotherapie fand sich nach dem ersten Behandlungsjahr bei 60% der Patienten ein anhaltend zufriedenstellender Effekt, während nach 5 Jahren 90% der Patienten die Monotherapi…