Sturzanfälle und Status nonkonvulsiver Anfälle als besondere Behandlungsindikation von Lamotrigin: Ergebnisse einer add-on-Studie bei 46 Patienten mit pharmakoresistenten epilepti…
J. Bauer, G. Wagner, C. E. Elger · Aktuelle Neurologie · 1995 · Heft 02 · S. 51-54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das neue Antiepileptikum Lamotrigin erwies sich in Doppelblindstudien als wirksames Medikament in der Kombinationstherapie pharmakoresistenter partieller und/oder sekundär generalisierter epileptischer Anfälle: In durchschnittlich 22% konnten solche Anfälle in ihrer Frequenz um mehr als 50% gemindert werden. In einer eigenen add-on-Studie mit Lamotrigin war eine solche Anfallsminderung bei 30% der Patienten nachweisbar. Nicht nur fokale, sondern gerade auch generalisierte Anfälle zeigten eine gute therapeutische Ansprechbarkeit auf Lamotrigin. Für Absencen, Sturzanfälle und nonkonvulsive Status e…