Tumorzellverschleppung durch Hysteroskopie?
K. J. Neis, P. Brandner, U. Keppeler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1994 · Heft 12 · S. 651-655
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 154 Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom, die sich prätherapeutisch einer CO2-Hysteroskopie unterzogen hatten, wurde überprüft, ob durch diesen Eingriff Tumorzellen über die Tuben in das Abdomen gestreut werden und hierdurch möglicherweise die Prognose verschlechtert wird. Hierzu wurden die Tuben von 118 operativ behandelten Patientinnen in Stufen auf möglicherweise intratubar verschlepptes Tumormaterial untersucht. Es zeigte sich bei lediglich einer von 118 Patientinnen intraluminär im ampullären Anteil ein Tumorzellverband. Beim Vergleich der 5-Jahres-Überlebensrate und Rezidivhäufigk…