Zur intrazytoplasmatischen Injektion (ICSI) von Spermatozoen aus dem Nebenhoden (MESA) und dem Hoden (TESE): Eine retrospektive Analyse von über 500 Behandlungszyklen
W. Würfel, G. Krüsmann, K. Fiedler, Irene von Hertwig, M. Schleyer, I. Böhm, Angela Ovens-Raeder, C. Waldenmaier, Ute Wiedemann, U. Schwarzer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1998 · Heft 08 · S. 426-432
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über 510 Behandlungszyklen berichtet, in denen bis Ende Dezember 1997 eine intrazytoplasmatische Injektion von Spermatozoen durchgeführt wurde (ICSI). Die verwendeten Spermatozoen waren entweder durch eine mikrochirurgische Spermatozoenaspiration (MESA) oder eine testikuläre Spermatozoenextraktion (TESE) gewonnen worden. Alle 59 Ehemänner, die sich einer MESA unterzogen, litten an einer obstruktiven Azoospermie oder Ejakulationsstörungen. Bei den meisten Männern, bei denen eine TESE indiziert worden war, war die Ursache der Azoospermie eine testikuläre Insuffizienz, d.h. eine Spermatogene…