Sequentieller Verlauf und prospektives Management bei Ifosfamidinduzierter Multiorgan-Toxizität
A. Mollenkopf, A. du Bois, H. G. Meerpohl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1996 · Heft 10 · S. 525-528
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über eine 66jährige Patientin, bei der ein Adenosarkom des Uterus und ein gleichzeitig bestehendes Mammakarzinom diagnostiziert und therapiert wurden. Als Primärtherapie erhielt die Patientin Ifosfamid in einer Dosierung von 4,8 g/m2 Körperoberfläche. Während des zweiten Chemotherapiezyklus entwickelten sich sequentiell lebensbedrohliche Toxizitäten: eine schwere Emesis gefolgt von Nephrotoxizität, Neurotoxizität und Myelotoxizität. Durch die frühzeitige, prophylaktische Gabe von rhG-CSF (Filgrastim) konnte eine schwerere oder längere Myelosuppression verhindert werden. Die Sequenz…