Bisherige Erfahrungen mit dem Ultraschalldissektor in der gynäkologischen Onkologie
C. Villena-Heinsen, S. Alloussi, W. Schmidt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 06 · S. 360-366
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Applikation von hochfrequentem Ultraschall führt energieabhängig zur Auflösung von Zellverbänden. Da der Wassergehalt der einzelnen Zellen für den physikalischen Effekt der Gewebszertrümmerung ausschlaggebend ist, ist eine Gewebeselektivität im Hinblick auf epitheliales (wasserreiches) und mesenchymales (wasserarmes) Gewebe möglich. Es wird über die Behandlungsmöglichkeiten in vier exemplarischen Fällen berichtet, wobei die Ultraschalldissektion eine maximale zytoreduktive Karzinomchirurgie ermöglichte bei ungünstigen Tumorlokalisationen, die für die konventionelle Operationstechnik nur schwe…