Fingergangrän nach akzidenteller intraarterieller Injektion von Diazepam
A. Joist, C. O. Tibesku, M. Neuber, U. Frerichmann, U. Joosten · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1999 · Heft 24 · S. 755-758
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND BEFUND: Eine 51jährige Patientin erhielt zur Coupierung eines akuten klaustrophobischen Angstanfalls eine versehentlich intraarterielle Injektion von 10 mg Diazepam. Während der Injektion beklagte die Patientin heftigste, klopfende Schmerzen im gesamten linken Arm. Am 2. Tag waren Hand und Unterarm stark gerötet und geschwollen, die Patientin klagte über zunehmendes Kältegefühl und Parästhesien. Am 5. Tag kam es zu einer lividen Verfärbung der radialen Hohlhandhälfte und des ersten bis dritten Fingers. Im Verlauf zeigten sich Nekrosen über dem palmaren Daumenendglied und Zeigefinger…