Beitrag zur angeborenen Tuberkulose eines Frühgeborenen
H. -G. Limbach, H. -J. Jesberger, G. Löffler · Klinische Pädiatrie · 1993 · Heft 01 · S. 56-58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 1300 g schweren Frühgeborenen (31. SSW) wurde 5 Tage nach Geburt die Verdachtsdiagnose einer konnatalen Tuberkulose gestellt und wenig später durch den mikroskopischen Nachweis säurefester Stäbchen im Magensekret bestätigt. Abdominelle Symptome sowie eine postpartale Anämie konnten auf die Infektion zurückgeführt werden. Für 3 Monate wurde eine zunächst parenterale Zweifachtherapie mit INH (10 mg/kg/d) und Rifampicin (10 mg/ kg/d) durchgeführt, gefolgt von einer INH-Monotherapie für weitere 6 Monate. Der Erreger war resistent gegenüber Streptomycin. Zu Beginn der Chemotherapie bildete s…