Pethidin oder Nalbuphin zur geburtshilflichen Analgesie?
G. Mitterschiffthaler, O. Huter · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 05 · S. 362-365
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir verglichen bei je 20 Gebärenden Pethidin, P, (0,8 mg/kg) und Nalbuphin, N, (0,1 mg/kg), ein neues partiell agonistisch-antagonistisch wirkendes Opioid der Phenatrenreihe. Dabei fanden wir bei Nalbuphin eine deutlich längere Wirkungsdauer (bis 6 Stunden), etwas bessere Schmerzlinderung (ca. 15%), aber statistisch signifikante und eine Stunde nach der Injektion klinisch stark beeinträchtigende Sedierung (2,1 ± 0,7 v. 1,2 ± 0,6). Die Vitalität der Neugeborenen war in beiden Gruppen (N versus P) gleich: pH 7,3 ± 0,08 v. 7,28 ± 0,09, Atemfrequenz: 46,2 + 2,4 v. 39,1 + 2,9. Die retrospektive Beurte…