Antithrombotische Therapie nach zerebraler Ischämie
P. D. Schellinger, E. Orberk, W. Hacke · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1997 · Heft 09 · S. 425-434
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer zerebralen Ischämie wird in den meisten Fällen eine medikamentöse Rezidivprophylaxe mit Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern notwendig. Wir diskutieren die derzeit für die Prophylaxe nach zerebraler Ischämie zur Verfügung stehenden Antithrombotika. Die wichtigsten Therapiestudien der letzten jahre werden vorgestellt. TASS (Ticlopidine Aspirin Stroke Study) und CATS (Canadian American Ticlopidine Study) sind zwei Multi-Center-Studien, die den Aggregationshemmer Ticlopidin, ein Thienopyridin, gegen Azetylsalizylsäure (ASS) bzw. Plazebo bei der Prophylaxe des ischämischen…