Besonderheiten in der Begutachtung von Riech- und Schmeckstörungen*
K.-W. Delank, M. Nieschalk, F. Schmäl, W. Stoll · Pädiatrische Praxis · 1999 · Heft 07 · S. 365-372
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Seit einigen Jahren werden vermehrt Gutachten über Riechstörungen zwecks Schätzung der MdE/des GdB bzw. des Invaliditätsgrades veranlaßt. Es fehlt eine Übersicht der inhaltlichen Besonderheiten. PROBANDEN UND METHODEN: Bei 145 Probanden wurden nach Nasenendoskopie, Rhinomanometrie und ggf. Röntgendiagnostik die Riech- und Schmeckleistungen mit drei verschiedenen, qualitativen Tests untersucht. Die Diagnose einer Simulation wurde jeweils durch mehrere anamnestische und olfaktometrische Indikatoren abgesichert und stützte sich nicht ausschließlich auf einzelne, nicht validierte Methode…