Auditorische sprachevozierte Hirnrindenpotentiale bei Patienten mit Stottersyndromen
F. Rosanowski, U. Hoppe, Th. Hies, M. Moser, U. Pröschel, U. Eysholdt · Pädiatrische Praxis · 1998 · Heft 12 · S. 709-714
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die Ätiologie und die Pathogenese des Stotterns sind nur ungenügend aufgeklärt. In der Klinik hat sich die Annahme einer multifaktoriellen Genese mit organischen, psychischen und sozialen Komponenten bewährt. Als mögliche organische Ursache des Stotterns gilt eine gestörte zerebrale Hemisphärendominanz, andere Theorien fokussieren mehr auf sprachmotorische Defizite. Aktuelle Untersuchungen mit funktionell bildgebenden Verfahren stützen die Organtheorien zur Stottergenese. Gegenstand dieser Untersuchung ist die Frage, ob bei Stotterern die sprachevozierten Hirnrindenpotentiale gegenüb…