Computermanometrie und Schluckfunktion nach pharyngolaryngealen Tumorresektionen
E. K. Walther, C. Herberhold · Pädiatrische Praxis · 1993 · Heft 02 · S. 67-72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 33 Patienten wurden nach laryngopharyngealen Tumorresektionen mit Hilfe der pharyngealen Computermanometrie nachuntersucht, um Aussagen zur postoperativen Schluckfunktion zu erhalten. Tumorexzisionen im Bereich der Tonsillenloge oder der lateralen Oropharynxwand fuhren allenfalls zu einer kranialen Kraftminderung. Nach Resektionen im Bereich des weichen Gaumens, der Glossotonsillarfurche, des Zungengrundes oder der Vallekel reduziert sich die propulsive Kraft hinter dem Bolus durch eine Druckentweichung nach kranial. Der Schluckakt ist infolgedessen unkoordiniert, die Boluspassage verlängert und…