Objektivierung visueller Wahrnehmungsstörungen nach einseitigem Vestibularisausfall*
W. Stoll, F. Werner, G. Kauffmann · Pädiatrische Praxis · 1991 · Heft 02 · S. 56-61
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 20 Patienten mit einseitigem Labyrinthausfall bzw. einseitiger schwerer Labyrinthläsion und 20 gesunde Personen wurden mit Hilfe eines Plattenoszillators (Frequenz 1-1,5 Hz, Amplitude bis 5 cm) vertikal stimuliert. Synchron erfolgte die quantitative Bestimmung der Sehfähigkeit mit Landolt-Ringen. - Bei den meisten Patienten, die subjektiv unter vertikalen Kopf-Körperbewegungen visuelle Wahrnehmungsstörungen angaben, entsprechend einem positiven Dandyschen Symptom, ließen sich auch objektiv visuelle Verluste unter experimentell provozierten Vertikalschwingungen messen. Der durchschnittliche „Visus…