Hat die Duplizitätstheorie der Haarzellen heute noch Gültigkeit?
Th. Janssen · Pädiatrische Praxis · 1991 · Heft 11 · S. 613-615
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach der Duplizitätstheorie findet die neurale Schallreizverarbeitung bei niedrigen Schallintensitäten auf den Nervenfasern der äußeren Haarzellen, bei hohen Schallintensitäten auf den Nervenfasern der inneren Haarzellen statt. Die Entdeckung der otoakustischen Emissionen als Ausdruck der Motilität der äußeren Haarzellen macht eine Modifikation der Duplizitätstheorie notwendig. Danach üben die äußeren Haarzellen als motorische Stellglieder nur Helferfunktionen aus zur Steigerung der Empfindlichkeit der inneren Haarzellen und dienen nicht der direkten Nachrichtenübertragung im Sinne einer neuralen…