Zervikale Afferenzen und ihre Einbindung in die Gleichgewichtsregulation*
S. Holtmann, V. Reiman · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 01 · S. 72-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausschalt- und Stimulationsversuche bei Tieren haben ergeben, dass von den tiefen Nackenmuskeln ausgehende Reize in die Gleichgewichtsregulation eingebunden sind. Als verantwortliche Rezeptoren werden vornehmlich die Muskelspindeln angesehen. Unterschiedliche afferente Bahnen leiten die Impulse nach zentral, wo über Konvergenzneurone eine multisensorische Integration an verschiedenen Hirnstrukturen erfolgt. Zervikale Einflüsse bewirken eine Stabilisierung des Rumpfes bei Kopfbewegungen, wobei Halsreflexe die gleichzeitig ausgelösten Labyrinthreflexe auslöschen. Untersuchungen der Standregulation…