Der Hörsturz und seine Therapie
Elisabeth Michels, J. Matzker · Pädiatrische Praxis · 1988 · Heft 04 · S. 171-176
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Analyse von 548 Hörsturz-Verläufen belegt mit Nachdruck den Wert einer möglichst früh einsetzenden Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Medikamenten bei geringen Nebenwirkungen. Der größte Hörgewinn konnte im tiefen Frequenzbereich erzielt werden, während er im hohen um fast 8 dB geringer ausfiel. Patienten mit beidseitigen Hörstürzen oder Rezidiven erreichten deutlich geringere Hörverbesserungen als Patienten mit einseitig-einmaligen Hörstürzen. Auffällig ist die stetige Zunahme isolierter bzw. bevorzugter Tiefton-Hörstürze, also eines Phänomens, das vor einer Generation sehr selten…