Radioaktives Cäsium 137 und Cäsium 134 in der Follikel- und Samenflüssigkeit
C.-G. Krenn, K. Herczeg, A. Albrecht, E. Koppensteiner, B. Mikoleit, A. Rahmani, J. Stranzinger, A. Weixelberger, S. Wieser, E. Unfried, W. Feichtinger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 05 · S. 394-396
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl wurden radioaktive Isotopen in humaner Follikelflüssigkeit und Sperma von IVF-Patientinnen bzw. deren Gatten bestimmt. Kurz nach dem Unfall im April 1986 (Juni - Aug. 86) waren - mit Ausnahme einer Probe - Cs 137 und Cs 134 nicht nachzuweisen. Erhöhte Aktivität von Cs 137 wurde in den drei folgenden Perioden der Messungen (Nov. 86 - Jan. 87), (Juni - Aug. 87), (März 88) festgestellt, wobei die höchsten Werte ein Jahr nach dem Ereignis gemessen wurden. Erhöhungen von Cs 134 wurden nur in den letzten zwei Meßperioden nachgewiesen. In Samenflüssigkeiten waren b…