Inienzephalie: Pränatale und postnatale Befunde
F. Hammer, C. Scherrer, H. Baumann, J. Briner, A. Schinzel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 06 · S. 491-494
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 33jährigen III.-Para wurden in der 33. SSW ultrasonographisch folgende Befunde erhoben: Polyhydramnion, fixierte Hyperlordose und starke Verkürzung der Wirbelsäule infolge Fehlens von Wirbelkörpern, flaches Gesichtsprofil, auffallende Bewegungsarmut des Kindes, normal entwickelte Extremitäten. Eine Plazentabiopsie zeigte einen normalen Karyotyp (46,XX). Aufgrund dieser Ultraschallbefunde wurde die Verdachtsdiagnose einer Inienzephalie gestellt. Wegen der infausten Prognose des Leidens wurde die Schwangerschaft bei 35 Schwangerschaftswochen beendet. Die Geburt gestaltete sich trotz der f…