Penisagenesie
Th. Rupprecht, K. H . Deeg, H. J. Böhles, K. Stehr · Klinische Pädiatrie · 1989 · Heft 05 · S. 409-411
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die komplette Penisagenesie ist mit einer Häufigkeit von 1:30 Millionen Lebendgeborenen ein seltenes klinisches Krankheitsbild (15). Die Mißbildung ist als primäre Anlagestörung aufzufassen, Hinweise auf eine endokrinologische oder chromosomale Ursache bestehen bei den etwa 30 bis heute beschriebenen Fällen nicht. Wichtige Begleitfehlbildungen betreffen Lunge (Lungenhypoplasie), Urogenitaltrakt und Magendarmtrakt (Analstenose, rektovesikale Fisteln, M. Hirschsprung). Die Therapie der Wahl ist heute eine Zuweisung zum weiblichen Geschlecht, dies bedingt die frühzeitige Orchidektomie, um eine masku…