Klinik der gestörten Androgenwirkung (Androgenresistenzsyndrome)
H. U. Schweikert · Klinische Pädiatrie · 1987 · Heft 04 · S. 245-252
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die genetischen, klinischen, biochemischen und endokrinologischen Merkmale von vier verschiedenen Syndromen des männlichen Pseudohermaphroditismus, die auf einer Unempfindlichkeit der androgenen Erfolgszellen gegenüber der Wirkung von Testosteron beruhen, werden beschrieben. Klinisch reicht das Spektrum dieser Intersexualitätsformen von phänotypisch weiblichen Patienten bis zu phänotypisch normal männlichen Patienten, bei denen lediglich Infertilität vorliegt. Untersuchungen mit kultivierten Genitalhautfibroblasten dieser Patienten lassen drei molekularbiologische Ursachen dieser Syndrome untersc…