Vergleich der Wertigkeit von Magnetresonanztomographie und Computertomographie bei Patienten mit Nelson-Syndrom
W. Kersjes, S. Allmendinger, H. Stiebler, F. Christ, A. Bockisch, D. Klingmüller · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1992 · Heft 02 · S. 166-171
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 13 Patienten mit Nelson-Syndrom nach bilateraler Adrenalektomie wurden MRT- und CT-Untersuchungen der Hypophyse durchgeführt. Eine diffuse Hypophysenraumforderung war computertomographisch in 8 und kernspintomographisch in 9 von 13 Fällen nachweisbar. Die MRT bietet gegenüber der CT neben der besseren Nachweisbarkeit von Tumorzeichen, wie abnorme Konvexität der kranialen Hypophysenbegrenzung (MRT 4/13; CT 1/13) und Verlagerung von Infundibulum (MRT 4/13; CT 0/13) oder Chiasma opticum (MRT 2/13; CT 0/13), vor allem die diagnostisch bedeutungsvollen Vorteile einer besseren Differenzierbarkeit z…