Radiologische Darstellung pathomorphologischer Veränderungen der Darmwand bei M. Crohn in Abhängigkeit vom Krankheitsverlauf
A. Oberstein, V. Jaeger, W. Prämassing, G. Gutjahr · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1991 · Heft 03 · S. 246-251
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Crohn manifestiert sich durch eine Fülle von pathologischen Veränderungen der Darmwand, die in unserem Patientengut in 72,4 % das terminale Ileum und 56,2 % das Zökum betreffen. Im Vordergrund stehen einerseits Veränderungen wie das Pflastersteinrelief, die Pseudopolypen und -divortikel, die einer rein konservativen Behandlung bedürfen. Andererseits erfordern Befunde wie die Stenose, Spikulae und Fistel in vielen Fällen zusätzlich eine oder mehrere operative Ringriffe. Im Verlauf des Beobachtungszeitraumes mußten 59 % der erfaßten Patienten einer operativen Therapie unterzogen werden.…