Bedeutung des mittleren arteriellen Blutdruckes im zweiten Trimenon und des Roll-over-Testes für das Gestosescreening bei normal-, über- und untergewichtigen Primigraviden
Margit Kraemer, G. Göretzlehner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 05 · S. 296-300
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Möglichkeiten der Gestosefrüherkennung durch Bestimmung des mittleren arteriellen Blutdruckes im 2. Trimenon (MAP-2) und Durchführung des Roll-over-Testes (ROT) zwischen der 28. und 32. SSW wurde bei normal-, über und untergewichtigen Primigravidae überprüft. Positiver und negativer Voraussage wert sowie Sensitivität, Spezifität und Effektivität entsprachen nicht den Leistungskriterien einer aussagekräftigen Screening-methode. Übergewichtige Schwangere hatten jedoch häufiger positive Teste als normal- bzw. untergewichtige. Beim MAP-2 konnte das auf methodische Fehler der Blutdruckmessung zurü…