Rationelle hormonale Diagnostik der Oligomenorrhö
H. Ch. Weise, L. Moltz, G. Bispink, F. Leidenberger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 08 · S. 694-700
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgehend von Symptom Oligomenorrhö (Zyklusintervalle von 35 Tagen bis drei Monaten) wurde die Häufigkeitsverteilung der verschiedenen möglichen Ursachen der Oligomenorrhö anhand anamnestischer, klinischer und hormoneller Daten von 170 oligomenorrhoischen Patientinnen zweier endokrinologischer Schwerpunktspraxen in Berlin und Hamburg untersucht. Bei zwei Drittel aller Frauen fand man pathologische Hormonwerte. In der Reihenfolge ihrer Häufigkeit waren dies: pathologische Androgen - Konzentrationen (Testosteron und/oder DHFA-Sulfat) 41,8%, Hyperprolaktinämien 25,9%, von der Norm abweichende Schild…